Monitorio

Lagerbestand in Shopware 6 überwachen

Unser Plugin in deinem Shop meldet jede Änderung des verfügbaren Bestands an Monitorio – auch die, die ein ERP direkt in die Datenbank schreibt. Daraus entsteht eine lückenlose Historie: wann ein Artikel nicht mehr verfügbar war, wann er zurückkam und wie lange die Lücke dauerte. Der Alarm „Kritischer Lagerbestand“ meldet, wenn wichtige Artikel ihren Meldebestand erreichen oder insgesamt zu viele knapp werden, und entwarnt, sobald sich der Bestand erholt hat.

  • 1 Alarm
  • Bestandsänderungen als Events
  • Plugin emz/monitorio nötig
  • 730 Tage Bestandshistorie

So verfolgt Monitorio deinen Lagerbestand

Grundlage ist der verfügbare Bestand jedes Artikels in Shopware. Jede Änderung kommt als Ereignis bei Monitorio an und ergänzt die Historie des Artikels. Für den Alarm wählst du, worauf er achten soll: einzelne wichtige Artikel, die Menge knapper Artikel im ganzen Sortiment oder beides.

Jede Änderung als Ereignis

Das Plugin meldet jede Änderung des verfügbaren Bestands als Ereignis an Monitorio, auch die, die ein ERP direkt in die Datenbank schreibt. Die Ereignisse laufen asynchron über die Warteschlange von Shopware.

Lückenlose Historie je Artikel

Aus den Ereignissen entsteht je Artikel eine Historie: wann er nicht mehr verfügbar war, wann er zurückkam und wie lange die Lücke dauerte. Monitorio bewahrt die Bestandsdaten 730 Tage auf.

Verfügbarer, nicht physischer Bestand

Maßgeblich ist der verfügbare Bestand aus Shopware, nicht der physische Lagerbestand. Beide können auseinanderlaufen – und was schon verplant ist, kannst du nicht mehr verkaufen.

Überverkauft statt Datenfehler

Negative Werte sind normal: Es ist mehr Ware zugesagt, als der Bestand hergibt. Für den Alarm zählt so ein Artikel wie jeder andere kritische, in der Meldung steht er als „überverkauft“.

Watchlist für wichtige Artikel

Unter „Überwachte Artikelnummern“ trägst du die Artikel ein, die dir wichtig sind. Jeder löst einzeln aus, sobald sein verfügbarer Bestand den Meldebestand erreicht. Mit einer Angabe wie „RMV-1234:50“ bekommt ein Artikel eine eigene Grenze.

Anzahl-Schwelle für das ganze Sortiment

Die Anzahl-Schwelle beobachtet alle Artikel und schlägt an, sobald insgesamt so viele knapp sind wie eingestellt. Die Meldung listet die Artikel, die am weitesten unter der Grenze liegen, und fasst den Rest als „… und N weitere“ zusammen.

1 Alarm, zwei Auslöser

Der Alarm „Kritischer Lagerbestand“ hat zwei Auslöser: die Watchlist für einzelne Artikel und die Anzahl-Schwelle für das ganze Sortiment. Beide sind nach dem Anlegen aus – der Alarm prüft dann nichts und bleibt grün, bis du Artikel einträgst oder eine Schwelle setzt.

Sollen Artikelgruppen an unterschiedliche Kanäle melden oder soll die Anzahl-Schwelle in Eskalationsstufen gestaffelt werden, legst du weitere Instanzen des Alarms an.

Kritischer Lagerbestand

Meldet, wenn überwachte Artikel auf oder unter ihren Meldebestand fallen oder insgesamt zu viele Artikel knapp werden – und entwarnt von selbst, sobald sich der Bestand erholt hat. Watchlist und Anzahl-Schwelle arbeiten dabei unabhängig voneinander.

Voreinstellung: Meldebestand 0 (erst wenn ausverkauft), Watchlist leer, Anzahl-Schwelle 0 (aus), Mindestdauer 0 Minuten, Mindestabstand 15 Minuten, Abverkauf-Artikel einbezogen

Praxisbeispiele: So richtest du den Lagerbestand-Alarm ein

Ein neuer Alarm ist absichtlich still

Nach dem Anlegen ist die Watchlist leer und die Anzahl-Schwelle steht auf 0 – jede Vorbelegung wäre für den einen Shop zu scharf und für den anderen zu lasch. Ein leeres Watchlist-Feld heißt „dieser Auslöser ist aus“, nicht „alle Artikel“.

Die Anzahl-Schwelle gehört über den Normalstand

Sieh im Report unter „Aktuell nicht verfügbar“ nach, wie viele Artikel dort an einem normalen Tag stehen, und setz die Schwelle spürbar darüber. Liegt sie zu niedrig, springt der Alarm auf Rot und bleibt dort – eine Entwarnung siehst du dann nie.

Der Meldebestand wirkt auf beide Auslöser

Er entscheidet, ab wann ein Artikel als knapp gilt – für die Watchlist und für die Zählung hinter der Anzahl-Schwelle. Hebst du ihn zum Beispiel von 0 auf 20, gilt jeder Artikel mit 20 oder weniger Stück als kritisch. Lies den Normalstand dann neu ab.

Mehrere Instanzen für Kanäle und Eskalation

Je Instanz eine eigene Watchlist mit eigenen Benachrichtigungs-Kanälen – oder eine gestaffelte Anzahl-Schwelle, etwa ab 50 kritischen Artikeln an den Team-Chat und ab 200 an die Rufbereitschaft. Die Instanzen teilen sich keinen Zustand, überlappende Konfigurationen melden doppelt.

Die Mindestdauer gilt nur für die Watchlist

Mit „Erst melden nach Unterschreitung von“ fängst du ab, dass ein Warenwirtschafts-Import einen Bestand kurz auf null bucht und gleich wieder auffüllt. Bei der Anzahl-Schwelle wirkt sie nicht: Ein einzelner kurz flackernder Artikel bewegt eine Menge von mehreren Dutzend nicht.

Wie oft der Alarm sich meldet

Beim Wechsel auf Rot meldet er einmal. Danach meldet die Watchlist jeden neu knappen Artikel, die Anzahl-Schwelle erst, wenn die Zahl seit der letzten Meldung um mindestens zehn Prozent gestiegen ist. Der Mindestabstand bremst zusätzlich: Was in der Wartezeit anfällt, kommt gebündelt in die nächste Meldung. Die Entwarnung wartet ihn nicht ab.

Voraussetzungen und gespeicherte Bestandsdaten

Die Bestandsüberwachung braucht unser Plugin emz/monitorio im Shop. Damit Daten ankommen, müssen das Plugin installiert und der Ingest-Token aus der Einrichtungsansicht hinterlegt sein. Bis dahin bleiben die Listen leer, ohne dass etwas kaputt wäre; fehlt das Plugin oder ist es deaktiviert, bleibt der Alarm still.

Das Plugin schickt die Bestands-Ereignisse asynchron über die Warteschlange von Shopware an Monitorio. Gespeichert werden Produkt-ID, Produktnummer, Name und die Bestände, aufbewahrt 730 Tage. Im Standard sammelt Monitorio stündlich Messwerte; Verlauf und Einstellungen findest du im Projekt unter „Statistiken → Lagerbestand“.

emz/monitorio auf Packagist

Häufige Fragen

Brauche ich für die Überwachung des Lagerbestands ein Plugin?

Ja. Die Bestandsänderungen meldet unser Plugin emz/monitorio aus dem Shop an Monitorio. Damit Daten ankommen, müssen im Shop das Plugin installiert und der Ingest-Token aus der Einrichtungsansicht hinterlegt sein.

Erfasst Monitorio auch Bestandsänderungen aus dem ERP?

Ja. Das Plugin meldet jede Änderung des verfügbaren Bestands als Ereignis, auch die, die ein ERP direkt in die Datenbank schreibt.

Warum meldet der Alarm „Kritischer Lagerbestand“ nach dem Anlegen nichts?

Weil beide Auslöser zunächst aus sind: Die Liste „Überwachte Artikelnummern“ ist leer, und die Anzahl-Schwelle steht auf 0. Erst wenn du Artikel einträgst oder eine Schwelle setzt, prüft der Alarm.

Kann ich für einzelne Artikel einen eigenen Meldebestand festlegen?

Ja. In der Watchlist bekommt ein Artikel mit einer Angabe wie „RMV-1234:50“ eine eigene Grenze, hier 50. Ohne Angabe gilt der globale Meldebestand, voreingestellt 0 – dann meldet der Alarm erst, wenn der Artikel ausverkauft ist.

Zählt der physische oder der verfügbare Bestand?

Der verfügbare Bestand aus Shopware, denn was schon verplant ist, kannst du nicht mehr verkaufen. Negative Werte sind deshalb normal; in der Meldung steht so ein Artikel als „überverkauft“.

Wie lange speichert Monitorio die Bestandshistorie?

730 Tage, also rund zwei Jahre. Gespeichert werden Produkt-ID, Produktnummer, Name und die Bestände der Artikel.

Weitere Features

Schluss mit Shop-Down-Calls um 3 Uhr morgens.

Nach 5 Minuten kommen die ersten Messwerte – und du schläfst wieder durch, während Monitorio die Shops im Auge behält.