Bestellanzahl-Alarm
Meldet, wenn in der letzten Stunde weniger Bestellungen eingehen als eingestellt oder als dein Shop zu dieser Zeit sonst schafft.
Voreinstellung: Alarm bei 0 Bestellungen in einer Stunde, Pause von 22 bis 8 Uhr
Bricht der Bestelleingang ein, ist selten die Nachfrage weg – meist klemmt der Checkout, eine Zahlungsart oder ein Deployment. Monitorio macht es sichtbar, bevor es der Tagesumsatz tut: wenn Bestellungen ausbleiben, der Bestellwert abrutscht oder Bestellungen in einem Status hängen bleiben.
Eine feste Schwelle passt, wenn dein Bestellaufkommen gleichmäßig ist – etwa „unter 5 Bestellungen pro Stunde ist bei uns immer ein Problem“. Schwankt es im Wochenverlauf, zwischen Tag und Nacht oder saisonal, ist sie mal zu streng und mal zu lasch. Die adaptive Schwelle lernt deshalb aus deiner eigenen Bestellhistorie, was normal ist, und führt sich selbst nach – für Bestellanzahl und Bestellwert.
Für jede Kombination aus Wochentag und Stunde gilt das untere Viertel (P25) der vergleichbaren Stunden als Maßstab. Ein einzelner Aktionstag zieht ihn so nicht nach oben. Fehlen für eine Stunde genug Daten, greift automatisch eine gröbere Vergleichsgruppe.
„Streng“ meldet schon bei leichtem Rückgang, „Ausgewogen“ bei deutlichem und „Zurückhaltend“ nur bei starkem Einbruch – gedacht für kleine Shops mit sprunghaftem Aufkommen. Voreingestellt ist „Ausgewogen“.
30 Tage folgen Veränderungen schnell, 90 Tage sind der Standard mit genug Daten für jede Stunde, 180 Tage sind sehr stabil, lassen Saisoneffekte aber lange nachwirken.
Ein neues Projekt kennt erst die letzten 30 Tage. Mit „Letzte 180 Tage laden“ holt Monitorio ältere Bestellungen Tag für Tag nach – mit Pausen und nie mehr als einer Anfrage gleichzeitig. Bei 500 Bestellungen am Tag dauert das etwa zehn Minuten, bei 5.000 rund zwei Stunden.
Das Wochenprofil kennt deine stillen Stunden und erwartet nachts schlicht weniger. Du kannst deshalb auch nachts prüfen lassen, statt eine Ausschlusszeit zu pflegen. Bei fester Schwelle pausiert der Alarm voreingestellt von 22 bis 8 Uhr.
Die Schwelle wird höchstens einmal täglich neu berechnet, das Wochenprofil dabei komplett aus deiner Historie aufgebaut. Ist dein Aufkommen für ein Profil zu dünn, schaltet der Alarm selbst auf einen gemeinsamen Wert für alle Stunden zurück.
Neben Bestellanzahl und Bestellwert überwacht Monitorio, ob Bestellungen in einem Status hängen bleiben. Status und Zahlungsarten wählst du aus den Stammdaten deines Shops, die Dauer stellst du je Alarm ein. Bestell-, Liefer- und Kombinations-Alarme lassen sich auf Zahlungsarten einschränken.
Meldet, wenn in der letzten Stunde weniger Bestellungen eingehen als eingestellt oder als dein Shop zu dieser Zeit sonst schafft.
Voreinstellung: Alarm bei 0 Bestellungen in einer Stunde, Pause von 22 bis 8 Uhr
Meldet, wenn der durchschnittliche Bestellwert der letzten Stunde unter deinen Mindestwert oder das gelernte Normal fällt – oft stecken Rabatt-Fehler, kaputte Warenkorb-Logik oder eine ausgefallene Zahlungsart für große Warenkörbe dahinter.
Voreinstellung: feste Schwelle, Pause von 22 bis 8 Uhr
Meldet Bestellungen einer Zahlungsart, die zu lange in einem Zahlungsstatus stehen – etwa wenn ein Zahlungsanbieter gestört ist oder Captures nicht durchlaufen.
Voreinstellung: 15 Minuten
Meldet Bestellungen, die zu lange im selben Bestellstatus bleiben – meist, weil der ERP-Import steht oder niemand die Bestellung übernimmt.
Voreinstellung: 1 Tag
Meldet Bestellungen, deren Hauptlieferung zu lange im selben Lieferstatus steht – oft, weil der Versand stockt oder die Rückmeldung aus Lager oder ERP ausbleibt.
Voreinstellung: 3 Tage
Prüft Bestell-, Zahlungs- und Lieferstatus gemeinsam, je Status mit „ist“ oder „ist nicht“, und findet so Rückstände, die erst im Zusammenspiel auffallen.
Voreinstellung: 1 Tag
Manche Rückstände sieht man erst im Zusammenspiel mehrerer Status. Im Statuskombinations-Alarm wählst du je Status „ist“ oder „ist nicht“ – eine leere Auswahl heißt „beliebig“ – und schränkst auf Wunsch auf Zahlungsarten ein. Jede Kombination ist ein eigener Alarm mit eigener Dauer.
Die Uhr läuft ab der letzten Änderung an Bestellung, Lieferung oder Zahlung. Jeder Statuswechsel setzt sie neu, aber auch jede andere Änderung, etwa ein Trackingcode – der Alarm kommt dadurch eher später, nie zu früh. Bestellungen ohne Lieferung, etwa rein digitale, erfüllen keine Lieferstatus-Bedingung.
Bezahlt, aber nicht versendet
Lieferung hängt, Bestellung nicht storniert
Vorkasse ohne Zahlungseingang
Bei Vorkasse wartet die Bestellung auf den Zahlungseingang, nicht auf dich. Lege den strengen Bestellstatus-Alarm für alle Zahlungsarten außer Vorkasse an und für Vorkasse eine zweite Instanz mit längerer Dauer.
Status-Alarme kennen weder Wochenenden noch Feiertage: Eine Bestellung vom Freitagabend liegt am Montagmorgen schon rund 60 Stunden. Wähle die Dauer so, dass ein normales Wochenende nicht alarmiert.
Mit „Prüfen seit: heute“, der Voreinstellung, meldet ein neuer Status-Alarm nur Bestellungen ab dem Einrichten. Alte Rückstände lösen so nicht sofort aus.
Shopware ändert den Bestellstatus nie von selbst. Pflegt ihn weder dein ERP noch dein Team, bleibt jede Bestellung „Offen“ – wähle deshalb nur Status, die in deinem Shop wirklich weitergeschaltet werden.
Beim Zahlungsstatus-Alarm lohnen die Fälle, die Geld kosten: autorisierte, aber nicht eingezogene Zahlungen oder offene Vorkasse weit über dem Zahlungsziel. Setze die Dauer knapp über den normalen Durchlauf deines Zahlungsanbieters.
Mit fester Schwelle überwachst du Tag- und Nachtgeschäft am besten mit zwei Instanzen: einer strengen für den Tag und einer lockeren für die Nacht.
Meldet die adaptive Schwelle in schwachen Stunden zu oft, wechsle auf „Zurückhaltend“, statt den Alarm abzuschalten.
Nach einem Relaunch oder einer großen Sortimentsänderung lohnt vorübergehend das 30-Tage-Fenster, bis die Historie wieder zum Shop passt.
Die Überwachung läuft über die Shopware Admin-API, ein Plugin im Shop ist nicht nötig. Monitorio holt im Standard jede Minute neue Messwerte und liest dafür nur, was die Alarme brauchen: Zeitpunkt, Betrag, Währung, Verkaufskanal, Zahlungsart und die Status der Bestellungen. Namen, Adressen oder E-Mail-Adressen deiner Kunden fragt Monitorio nicht ab. Den Verlauf findest du im Projekt unter „Statistiken → Bestellungen“.
Nein. Bestellungen liest Monitorio über die Shopware Admin-API, ein Plugin im Shop ist dafür nicht nötig.
Ohne nachgeladene Historie wartet das Wochenprofil, bis die ersten 30 Tage vollständig sind. Mit „Letzte 180 Tage laden“ holt Monitorio die Historie nach; danach rechnen die adaptiven Alarme beim nächsten Prüflauf mit ihr.
Monitorio holt die Bestellungen Tag für Tag rückwärts, mit Pausen zwischen den Anfragen – dein Shop sieht nie mehr als eine Anfrage gleichzeitig. Den Lauf kannst du jederzeit abbrechen.
Das Wochenprofil nutzt das untere Viertel (P25) vergleichbarer Stunden als Maßstab. Ein einzelner Aktionstag zieht die Schwelle deshalb nicht nach oben.
Ja. Jede Kombination legst du als eigene Alarm-Instanz an, jeweils mit eigener Dauer und auf Wunsch eigenen Zahlungsarten.
Mit fester Schwelle pausiert er in der Ausschlusszeit, voreingestellt von 22 bis 8 Uhr. Mit Wochenprofil kannst du auch nachts prüfen lassen – das Profil erwartet dann schlicht weniger Bestellungen.
Nach 5 Minuten kommen die ersten Messwerte – und du schläfst wieder durch, während Monitorio die Shops im Auge behält.