Monitorio

Google Search Console überwachen

Monitorio verbindet sich mit der Google Search Console und überwacht Indexierung, Klicks, Impressionen und Positionen. Einbrüche der Sichtbarkeit und Indexierungsprobleme werden so zum Alarm statt zur späten Überraschung – für Shopware-6-Shops ebenso wie für Websites ohne Shopware.

  • 11 Alarme
  • Messwerte alle 4 Stunden
  • Kein Plugin nötig
  • Auch für Websites ohne Shopware

So wertet Monitorio deine Search-Console-Daten aus

Monitorio sammelt im Standard alle 4 Stunden Messwerte aus der Google Search Console. Gelesen werden die Search-Analytics-Daten mit Klicks, Impressionen und Positionen, der Sitemap-Status und die Ergebnisse der URL-Prüfung. Manche Alarme vergleichen diese Werte mit einem früheren Zeitraum, andere prüfen den aktuellen Bestand.

Vergleich mit der Vorperiode

Klicks, Impressionen und die Durchschnittsposition deines Vergleichsfensters stellt Monitorio dem unmittelbar davorliegenden Zeitraum gleicher Länge gegenüber – voreingestellt die letzten 7 Tage gegen die 7 Tage davor.

Vergleich mit dem früheren Stand

Indexierte, noindex- und durch robots.txt blockierte URLs vergleicht Monitorio mit dem Stand von vor deinem Vergleichszeitraum, voreingestellt 30 Tage.

Bestandswerte ohne Zeitvergleich

Server-Fehler, abweichende Canonicals und indexierte URLs mit Parametern sind reine Bestandswerte. Der Alarm meldet, sobald ihre Anzahl deine Schwelle erreicht.

Quoten erst ab genug URLs

Die beiden Sitemap-Alarme rechnen ihre Quote erst ab einer Mindestanzahl URLs, voreingestellt 100. So liefert die Anlaufphase der URL-Prüfung keine falschen Prozentwerte.

Kein Urteil ohne Daten

Haben beide Zeiträume keine Daten oder fehlt ein benötigter Snapshot, entfällt die Prüfung, statt fälschlich Alarm zu schlagen.

Indexierung aus der URL-Prüfung

Die Indexierungszahlen entstehen, indem Monitorio URLs einzeln bei Google nachfragt. Google deckelt diese Abfragen pro Property und Tag – bei einem großen Shop dauert der erste vollständige Durchlauf deshalb mehrere Wochen.

11 Alarme für Sichtbarkeit und Indexierung

Die Alarme reichen von Einbrüchen bei Klicks, Impressionen und Position über die Indexierung bis zu Serverfehlern, abweichenden Canonicals und Parameter-URLs im Index. Vergleichsfenster und Schwellen stellst du je Alarm ein.

GSC Klicks-Drop

Meldet, wenn die Klicks der letzten Tage gegenüber dem gleich langen Zeitraum davor einbrechen. Die Voreinstellung ist großzügig genug für normale Schwankungen und reagiert auf echte Sichtbarkeitseinbrüche, etwa nach einer Deindexierung oder Penalty.

Voreinstellung: 7 Tage Vergleichsfenster, ab 30 % Rückgang

GSC Impressionen-Drop

Dieselbe Fenster- und Schwellenlogik wie beim Klicks-Alarm, nur auf den Impressionen. Bei echten Rankingverlusten reagiert er oft früher, weil Impressionen meist vor den Klicks einbrechen.

Voreinstellung: 7 Tage Vergleichsfenster, ab 30 % Rückgang

GSC Positions-Drop

Meldet, wenn sich die Durchschnittsposition gegenüber der Vorperiode verschlechtert – etwa nach einem Core-Update oder durch ein technisches Problem. Es zählen nur Zeilen mit mindestens einem Klick oder einer Impression; einzelne Keyword-Ausreißer mitteln sich heraus.

Voreinstellung: 7 Tage Vergleichsfenster, ab 3 Plätzen Verschlechterung

GSC Indexierung-Drop

Meldet, wenn weniger URLs indexiert sind als vor dem Vergleichszeitraum. Die Schwelle liegt bewusst eng, denn ein Indexierungsrückgang hat fast immer eine technische Ursache – etwa robots.txt, ein noindex-Tag oder Serverfehler.

Voreinstellung: 30 Tage Vergleichszeitraum, ab 5 % Rückgang

GSC Noindex-Anstieg

Meldet, wenn die Zahl der noindex-URLs steigt – und schon dann, wenn aus null noindex-URLs mindestens eine wird. So fällt ein frisch fehlkonfiguriertes noindex-Tag auf vorher sauberen Seiten auf, ohne dass erst ein prozentualer Anstieg zusammenkommen muss.

Voreinstellung: 30 Tage Vergleichszeitraum, ab 5 % Anstieg

GSC robots.txt-Blockierungen

Meldet, wenn mehr URLs durch die robots.txt blockiert sind als vor dem Vergleichszeitraum, ebenfalls schon beim Sprung von null. Ein guter Frühwarner für eine versehentlich zu restriktive robots.txt nach einem Deployment.

Voreinstellung: 30 Tage Vergleichszeitraum, ab 20 % Anstieg

GSC Server-Fehler

Zählt im neuesten Snapshot die URLs, für die Google einen 5xx-Serverfehler meldet. Die Schwelle ist scharf eingestellt; bei bekannten, harmlosen 5xx-Ausreißern lohnt es, sie anzuheben.

Voreinstellung: ab 1 URL mit 5xx-Fehler

GSC Sitemap-Indexierung

Meldet, wenn der Anteil nicht indexierter Sitemap-URLs die Schwelle überschreitet. Zusammen mit dem Alarm für URLs außerhalb der Sitemap deckt er fehlende Indexierung und fehlende Sitemap-Einträge ab.

Voreinstellung: mehr als 10 % nicht indexiert, ab 100 inspizierten Sitemap-URLs

GSC Duplicate-Canonical

Zählt die URLs, bei denen Google einen anderen Canonical wählt als im Quellcode angegeben. Die Schwelle ist bewusst scharf; bei bekannten, gewollten Varianten-Canonicals lohnt es, sie anzuheben.

Voreinstellung: ab 1 URL mit abweichendem Canonical

GSC URLs außerhalb der Sitemap

Meldet, wenn der Anteil indexierter URLs, die in keiner Sitemap stehen, die Schwelle überschreitet. Unterhalb der Mindestmenge indexierter URLs bleibt er stumm – bei kleinen Shops ist das gewollt, kein Defekt.

Voreinstellung: mehr als 10 % in keiner Sitemap, ab 100 indexierten URLs

GSC indexierte URLs mit Parametern

Zählt die indexierten URLs mit Query-Parametern. Sie verbrennen Crawl-Budget – passe die Schwelle an deine Shop-Größe und bekannte Filter- oder Sortier-URLs an.

Voreinstellung: ab 100 URLs mit Parametern

Praxisbeispiele: So richtest du die Search-Console-Alarme ein

Vollständige Berechtigung erteilen

Trage das Monitorio-Konto in deiner Search Console unter „Einstellungen → Nutzer und Berechtigungen“ mit „Vollständig“ ein. „Eingeschränkte Berechtigung“ reicht nicht: Die Indexierungsdaten stammen aus der URL-Prüfung, und die verweigert Google unterhalb dieser Stufe. Die Adresse, die du freischalten musst, nennt dir Monitorio im Projekt.

Die Domain-Property wählen

Unter „Einstellungen → Google Search Console“ wählst du im Projekt die Property. Nimm die Domain-Property (sc-domain:beispiel.de), wenn es sie gibt: Sie deckt alle Subdomains und beide Protokolle ab, eine URL-Präfix-Property wie https://beispiel.de/ nur genau eine Schreibweise. Den ersten Abruf kannst du danach direkt anstoßen, statt auf den nächsten turnusmäßigen zu warten.

Länder-Domains werden mitgefunden

Die Auswahl zeigt nur Properties, die zum Projekt passen – verglichen wird mit der Projekt-URL und den Sales-Channel-Domains aus Shopware. Ein Shop mit .de-, .at- und .ch-Kanal findet so alle drei Properties.

Wenn die Auswahl leer bleibt

Dann fehlt dem Monitorio-Konto die Berechtigung auf der Property – das löst du in deiner Search Console –, oder die Property läuft auf einer anderen Domain als das Projekt. Im zweiten Fall ordnen wir sie dir zu: Monitorio-Admins sehen die Liste ungefiltert.

Mit Klicks und Impressionen starten

GSC Klicks-Drop und GSC Impressionen-Drop hängen an den Search-Analytics-Daten und sind nach wenigen Tagen aussagekräftig. Damit eignen sie sich für den Einstieg.

Anstiegs-Alarme nach dem ersten Durchlauf

Schalte GSC Noindex-Anstieg und GSC robots.txt-Blockierungen erst scharf, wenn der erste Durchlauf der URL-Prüfung vorbei ist. Vorher wachsen ihre Zahlen allein dadurch, dass mehr URLs geprüft wurden.

Drei Tage Verzögerung sind normal

Klicks, Impressionen und Positionen liefert Google mit rund drei Tagen Verzögerung. Direkt nach dem Verbinden endet die Kurve deshalb vor dem heutigen Datum – das ist die Datenquelle, kein Fehler.

Scharfe Schwellen gezielt anheben

GSC Server-Fehler und GSC Duplicate-Canonical melden voreingestellt ab der ersten URL. Bei bekannten, harmlosen 5xx-Ausreißern oder gewollten Varianten-Canonicals lohnt es, die Schwelle anzuheben.

Was Monitorio bei Google darf: lesen, mehr nicht

Für die Verbindung zu Google fragt Monitorio genau eine Berechtigung an: webmasters.readonly, den Lesezugriff auf Search-Console-Daten. Das schreibende Gegenstück fordert Monitorio nicht an. Sitemaps einreichen oder löschen und Properties anlegen oder entfernen ist damit nicht bloß unterlassen, sondern ausgeschlossen – Google weist solche Aufrufe mit dieser Freigabe ab.

Der Zugang endet an der Search Console; Analytics, Ads, Gmail und Drive liegen außerhalb. Über die Freigabe laufen vier Abfragen, alle lesend: die Liste der Properties, die Search-Analytics-Daten, der Sitemap-Status und die URL-Prüfung. Zwei davon sind technisch POST-Aufrufe – so nimmt Google die Abfrageparameter entgegen, an der Property ändern sie nichts. Client-ID, Client-Secret und Token liegen verschlüsselt in der Monitorio-Datenbank.

Nicht verwechseln: „Vollständig“ auf deiner Property ist eine Rechtestufe innerhalb der Search Console, keine Berechtigung für Monitorio. Anstoßen kann Monitorio davon nichts, weil seine Freigabe nur lesen darf. Den Verlauf findest du im Projekt unter „Statistiken → Google Search Console“.

Häufige Fragen

Kann Monitorio in meiner Google Search Console etwas ändern?

Nein. Monitorio fragt bei Google nur die Berechtigung webmasters.readonly an, den Lesezugriff auf Search-Console-Daten. Sitemaps einreichen oder löschen und Properties anlegen oder entfernen ist damit ausgeschlossen – Google weist solche Aufrufe mit dieser Freigabe ab.

Welche Berechtigung braucht Monitorio auf meiner Property?

„Vollständig“, eingetragen in der Search Console unter „Einstellungen → Nutzer und Berechtigungen“. „Eingeschränkte Berechtigung“ reicht nicht, weil Google darunter die URL-Prüfung verweigert, aus der die Indexierungsdaten stammen. Das ist eine Rechtestufe innerhalb der Search Console – Monitorios Freigabe bei Google darf trotzdem nur lesen.

Muss ich als Agentur für jeden Kunden einen eigenen Google-Zugang einrichten?

Nein. OAuth-Client und Google-Konto liegen zentral bei Monitorio und gelten für alle Projekte. Pro Kunde fällt nur die Berechtigung auf der Property an: Der Property-Inhaber trägt das Monitorio-Konto in seiner Search Console mit „Vollständig“ ein – von außen kann das niemand erledigen. Danach wählst du im Projekt die Property aus.

Warum endet die Kurve vor dem heutigen Datum?

Google liefert Klicks, Impressionen und Positionen mit rund drei Tagen Verzögerung. Das liegt an der Datenquelle und ist kein Fehler.

Wie lange dauert es, bis die Indexierungsdaten vollständig sind?

Die Indexierungszahlen entstehen aus einzelnen URL-Prüfungen, und Google deckelt diese Abfragen pro Property und Tag. Bei einem großen Shop dauert der erste vollständige Durchlauf deshalb mehrere Wochen. Klicks und Impressionen sind dagegen nach wenigen Tagen aussagekräftig.

Funktioniert das ohne Plugin und auch für Websites ohne Shopware?

Ja. Ein Plugin im Shop ist nicht nötig, und die Search-Console-Überwachung gibt es für Shopware-6-Projekte ebenso wie für Website-Projekte.

Weitere Features

Schluss mit Shop-Down-Calls um 3 Uhr morgens.

Nach 5 Minuten kommen die ersten Messwerte – und du schläfst wieder durch, während Monitorio die Shops im Auge behält.