Leer heißt nicht fehlerfrei
Ohne Skript bleibt die Liste genauso leer wie bei einem fehlerfreien Shop. Die Zähler in der Einrichtungsansicht trennen beides: Steigen die Seitenaufrufe, aber nicht die Ereignisse, läuft das Skript und dein Shop ist sauber. Bleibt beides bei null, ist das Skript nicht angekommen.
Die Mindestanzahl ist der wichtigere Regler
Bei 1 meldet dir jede kaputte Browser-Erweiterung eines einzelnen Besuchers etwas. Ab 3, der Voreinstellung, bleiben Einzelausreißer stumm – was übrig bleibt, betrifft mehrere Besucher.
Entwarnung erst mit Traffic-Beleg
Entwarnt wird erst, wenn eine Gruppe seit der eingestellten Zeit still war und es dabei genug Seitenaufrufe gab – voreingestellt 24 Stunden und 100 Aufrufe. Fehlt der Beleg, bleibt die Gruppe offen, und die Detailansicht schreibt „wartet auf Traffic-Beleg“ dazu.
Einzelfall stillstellen, Klasse ausschließen
Einen Fehler, den du kennst und nicht beheben kannst – etwa aus einem Drittanbieter-Skript –, stellst du in der Detailansicht still: Die Gruppe zählt weiter, löst aber keinen Alarm mehr aus. Ganze Klassen wie ein Consent-Tool, alles unter /admin oder einen Bot nimmst du unter „Ausnahmen“ gar nicht erst an.
Ruhig oder stillgelegt?
Jede Ausnahme-Regel zeigt, wie viel sie verworfen hat und wann zuletzt. Schau da hin, bevor du dich über Ruhe freust – in der Liste sehen beide Fälle gleich aus. Schalte eine Regel lieber ab, statt sie zu löschen, dann bleibt diese Zahl erhalten.
Erst den letzten Deploy prüfen
Der häufigste Auslöser ist der letzte Deploy: Vergleiche „zuerst gesehen“ mit deinem Deployment-Zeitpunkt. Liefert das Plugin den Theme-Build mit, steht er direkt in der Gruppe („Erstmals in Build“) – passt er zu einem Release, hast du den Verursacher und einen Rollback-Pfad.
Betroffene Seiten verraten die Quelle
Steht in der Gruppe nur eine einzelne Produktseite, ist es meist ein Datenproblem. Verteilt sich der Fehler über den ganzen Shop, kommt er aus dem Theme oder einem Plugin. Die Geräteklasse zeigt, ob er nur auf Mobile auftritt.
Ursache statt Stolperstelle
Der typische Storefront-Fehler ist Folge, nicht Ursache: Liefert etwa POST /checkout/line-item/add den Status 500, stolpert das JavaScript danach über undefined. Der Stacktrace zeigt die Stolperstelle, die fehlgeschlagenen Aufrufe davor zeigen die Ursache.